Sanddorn – Hippophae rhamnoides


Heilpflanzenporträt


Weleda Group·4/14/2026
Der Sanddorn verfügt über eine starke Lebendigkeit und Lebenskraft. Er hat eine besondere Fähigkeit, die Energie des Lichts aufzunehmen und in Vitamine und Fette umzuwandeln. Diese Vitalität kann er an uns weitergeben.

Gesunde Pferde dank Sanddorn

Im antiken Griechenland mischte man Sanddornblätter und junge Triebe ins Futter der Pferde. Durch diese Zugabe blieben die Tiere gesund, kräftig und schön. Entdeckt wurde diese Heilwirkung durch die überraschende Genesung schwer verwunderter Pferde. Sie waren nach einer Schlacht in einem Sanddornhain ausgesetzt worden und kehrten nach einiger Zeit zurück – gesünder und kräftiger als je zuvor. Der botanische Name „Hippophae“ erinnert noch heute daran. Übersetzt bedeutet er „glänzendes Pferd“. Die russische Volksmedizin kennt sogar 23 verschiedene Begriffe für Sanddorn. Sie nutzt vor allem das fette Samenöl der Beeren, um wunde Haut zu behandeln. Bei uns in Mitteleuropa wächst die Pflanze vor allem an den Küsten der Nord- und Ostsee. Durch sein weitverzweigtes Wurzelsystem eignet er sich wunderbar zur Bodenbefestigung, auch in Gärten. Die Pflanze wird auch «Dünendorn», „Rote Schlehe“ oder „Sandbeere“ genannt.

Beerenfülle in Orange

Sanfte Dünen, soweit das Auge reicht, dahinter glitzerndes Meer – hier ist die Heimat des Sanddorns. Vermutlich stammt er ursprünglich aus Zentralasien. Sandböden sind eher karg, durchlässig und nährstoffarm. Trotzdem gedeiht der zähe, genügsame Strauch genau hier. Er kann sogar Baumgröße erreichen und bis zu fünf Meter hoch werden. Mit einer tiefen Haupt- und kriechenden Seitenwurzeln hält der Sanddorn sich gut im lockeren Boden fest. Seine dornigen Äste und Zweige wirken wehrhaft. Sie bilden einen interessanten Kontrast zu den schmalen, weißsilbrig behaarten Blättern. Der dichte Haarfilz schützt das Ölweidengewächs vor Wasserverlust und Verdunstung. Überraschend ist noch ein weiterer Gegensatz: Im April trägt die Pflanze eher unauffällige Blüten. Doch ab September bietet sich dem Auge ein optisches Feuerwerk: Dann leuchten hunderte Beeren in kräftigem Orange. Jede Frucht ist leicht eiförmig, besitzt einen nussartigen Kern und schmeckt sehr sauer.

Sanddornsaft – stärkt die Abwehrkräfte

Die Früchte des Sanddorns sind Multivitamin-Spender. Sie enthalten das Vielfache an Vitamin C einer Zitrone, sind reich an Vitaminen der B-Gruppe und Carotinoiden, die eine antioxidative und immunstimulierende Wirkung haben. Mit den in sich gespeicherten Kräften aus der Sonne schenken die Früchte dem Organismus Energie. Diese ist besonders willkommen, wenn uns Wärme und Licht fehlen, speziell in den Übergangszeiten von Herbst, Winter und Frühjahr. Auch in Zeiten erhöhter körperlicher und geistiger Anforderungen stärkt Saft aus den Sanddornbeeren die körpereigenen Abwehrkräfte und unterstützt unser Immunsystem. Unser Körper kann bei richtiger Anwendung die natürlichen Vitamine der Beeren optimal aufnehmen.

  Weleda verwendet Sanddornöl, aus den Kernen der Beeren gewonnen, in vielen beliebten Naturkosmetikprodukten wie Vitality – Vitalisierungsdusche Sanddorn, Sanddorn Express Handcreme und Sanddorn Vitalisierendes Pflege-Öl. Als Nahrungsergänzung stärkt „Meine Immunformel“ mit der Kraft aus Sanddorn, Ingwer und Holunderblüten.